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Jeder Link ist 7 Tage gültig und kann einmalig verwendet werden. Neue Mitglieder erhalten automatisch ein Mitglied-Profil.
Diese Daten werden im öffentlichen API-Endpunkt /api/public angezeigt und können von Partner-Pools abgerufen werden.
URL-Partner werden live abgerufen (beim Seitenaufruf). Oder importiere einen Pool-Snapshot als JSON-Datei.
Sichere deine Daten oder importiere Daten von anderen RessourcenPool-Instanzen.
Achtung: Dies löscht alle Ressourcen, Mitglieder und Interessen unwiderruflich!
Speichere Suchkriterien. Wenn neue Ressourcen eingestellt werden, die passen, siehst du einen Badge auf diesem Tab.
Noch kein Gemeinschaftskompass hinterlegt. Der Betreiber kann ihn im Verwaltungs-Tab eintragen.
Dieser Pool ist kein offenes Verzeichnis. Wer Mitglied wird, kennt den Betreiber persönlich – oder wird von einem bestehenden Mitglied eingeführt, das den Betreiber kennt.
Das ist kein Zufall. Vertrauen lässt sich nicht per Formular herstellen. Es entsteht im direkten Kontakt, durch persönliche Bekanntschaft, durch geteilte Erfahrung. Nur was auf Vertrauen gebaut ist, trägt auch dann, wenn es schwierig wird.
Das gilt auch für verlinkte andere Pools: Jeder Pool, der hier erscheint, ist dem Betreiber dieses Pools persönlich bekannt. Keine unbekannten Partnerlinks. Kein Netzwerk von Netzwerken ohne Gesicht.
Es gibt mehr Ressourcen in einer Gemeinschaft, als je sichtbar werden. Werkzeuge, die in Kellern stehen. Fähigkeiten, die niemand kennt. Zeit, die ungenutzt vergeht. Räume, die leer stehen. Wissen, das mit den Menschen altert, ohne weitergegeben worden zu sein.
Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer Logik, die Ressourcen als Privateigentum behandelt, als Sicherheit, als Kapital – und damit unsichtbar macht, was eigentlich vorhanden ist.
Ein Ressourcenpool dreht diese Logik um.
Die Begriffe in diesem Text sind keine Lehrbuchbegriffe. Sie sind Neolinguismen – bewusst neu geprägte sprachliche Werkzeuge für eine Wirklichkeit, für die die bestehende Sprache keinen passenden Ausdruck hat. Sprache formt Denken. Wer neue Begriffe prägt, öffnet neuen Denkraum.
Entstanden aus eigener Praxis: über zwei Jahrzehnte in der Tauschringlandschaft, Ausbildung zum Regionalgeldreferenten bei Prof. Margrit Kennedy, Pflege des Tauschwikis und des Tauschring-Zeitschriften-Archivs. Den Feinschliff haben die Begriffe in einem längeren Dialogprozess mit Claude erhalten – einem Großen Sprachmodell (LLM). Kein Ersatz für Erfahrung – aber ein ernsthafter Gesprächspartner beim Ringen um Begriffe.
Plurakonomie (plura = vielfach) steht an der Stelle, wo andere „Ökonomie" sagen würden – und meint: die Gesamtheit der Weisen, wie Menschen miteinander wirtschaften. Es gibt davon nicht eine, sondern mindestens drei:
| Begriff | Wurzel | Logik | Beispiele |
|---|---|---|---|
| Monakonomie | mono = eines | Preis entscheidet – ein Maßstab für alles | Markt, Lohn, Miete |
| Vivakonomie | viva = lebendig | Vereinbarung entscheidet – Wert entsteht im Kontext | Tauschring, Regionalgeld, Zeitbank |
| Donakonomie | dono = Gabe | Zirkulation entscheidet – geben ohne Gegenrechnung | Fürsorge, Ehrenamt, Nachbarschaftshilfe |
Ein Ressourcenpool ist kein Tauschring. Es wird nichts verrechnet, kein Konto geführt, kein Äquivalent erwartet.
Ein Ressourcenpool ist kein Marktplatz. Es gibt keinen Preis, keine Angebots- und Nachfragekurve, kein Ranking nach Zahlungsbereitschaft.
Ein Ressourcenpool ist auch keine Almosenkasse. Wer gibt, gibt nicht aus Mitleid. Wer empfängt, ist kein Bedürftiger.
Ein Ressourcenpool ist ein lebendiger Vorrat des Miteinanders – gespeist von denen, die geben können, zugänglich für alle, die brauchen.
Was fließt in einen Ressourcenpool ein? Alles, was Menschen in einer Gemeinschaft einander zur Verfügung stellen können:
Die Monakonomie denkt in Knappheit. Ressourcen sind begrenzt, Zugang ist geregelt, Verteilung ist Verhandlungssache. Wer gibt, verliert. Wer nimmt, gewinnt. Der Markt koordiniert, wer was bekommt.
Diese Logik ist tief verankert. Sie formt nicht nur Institutionen – sie formt das Gefühl, das entsteht, wenn jemand fragt: „Darf ich mir das leihen?" Und das Gefühl, das entsteht, wenn man antwortet: „Was bekomme ich dafür?"
Die Geisteshaltung des Ressourcenpools ist eine andere:
Ich gebe, weil ich kann – nicht weil ich muss, und nicht weil ich dafür etwas erwarte.
Das ist keine Selbstaufopferung. Es ist das Gegenteil: Wer aus Fülle gibt, gibt, weil das Geben selbst Sinn macht. Weil die Ressource im Regal keinen Sinn macht. Weil das Wissen, das nicht weitergegeben wird, verloren geht. Weil Zeit, die nur vergeht, sich anders anfühlt als Zeit, die wirkt.
Diese Logik kennt die Donakonomie: Gabe – Empfang – Weitergabe. Nicht als Buchführung, sondern als Spirale. Wer heute gibt, empfängt morgen – aber nicht von denselben Menschen, nicht im selben Moment, nicht in derselben Form. Die Zirkulation trägt sich selbst.
Das ist der Kern. Und hier liegt auch die einzige echte Hürde: Diese Geisteshaltung lässt sich nicht erzwingen. Sie lässt sich nur einladen.
Ein Ressourcenpool entsteht nicht durch Beschluss. Er entsteht durch eine Folge von Entscheidungen, die jede für sich klein sind.
Was ist da? Wer hat was? Diese Frage klingt banal. In der Praxis ist sie der erste und entscheidende Schritt. Solange niemand weiß, dass du eine Standbohrmaschine im Keller hast, bleibt sie dort. Sichtbarkeit ist keine Datenbank – sie ist ein Gespräch, eine Liste, eine Geste.
Je niedriger die Schwelle zum Geben und Nehmen, desto mehr fließt. Komplizierte Systeme, Formulare, Genehmigungen – sie schützen vor Missbrauch und töten den Fluss. Ein Ressourcenpool braucht minimale Struktur und maximales Vertrauen. Beides wächst gemeinsam.
Das ist das eigentliche Kapital des Pools. Nicht die Ressourcen selbst – die sind nur Mittel. Was einen Ressourcenpool am Leben hält, ist die Erfahrung: Es funktioniert. Was ich gebe, kommt zurück – nicht als Bucheintrag, sondern als Gemeinschaft, die trägt.
Vertrauen entsteht nicht durch Verträge. Es entsteht durch Erfahrung.
Das bedeutet: Ein Ressourcenpool beginnt klein. Mit zwei, drei Menschen, die sich kennen und die erste Erfahrung machen – dass Geben funktioniert, dass Nehmen ohne Beschämung möglich ist, dass die Spirale sich dreht.
Es gibt eine Generation, die Ressourcen angehäuft hat: Zeit, Geld, Werkzeuge, Wissen, Netzwerke. Die Baby Boomer – die Nachkriegsgeneration, geboren etwa zwischen 1946 und 1964 – gehen in Rente oder sind es schon. Und ein Teil von ihnen fragt sich, was mit dem wird, was sie haben.
Die Monakonomie hat eine Antwort: Vererben. Verkaufen. Steuern zahlen.
Die Donakonomie hat eine andere: Weitergeben. Jetzt. An die Gemeinschaft, nicht nur an die Familie.
Ein Ressourcenpool ist ein Ort, wo diese Weitergabe möglich wird – ohne große Geste, ohne Denkmal, ohne Forderung nach Dankbarkeit. Einfach weil die Standbohrmaschine mehr Sinn macht, wenn sie benutzt wird. Weil das Wissen über Handwerk, über Organisationsentwicklung, über Krisenmanagement mehr wert ist, wenn es geteilt wird.
Das ist kein Altruismus. Es ist Klugheit.
Ein Ressourcenpool ist nicht nur ein praktisches Werkzeug. Er ist ein Lernort.
Wer einmal erlebt hat, dass Ressourcen fließen können ohne Preis, ohne Verrechnung, ohne Verhandlung – der hat etwas begriffen, das kein Text vermitteln kann: dass die Geldlogik nicht die einzige Möglichkeit ist.
Der Ressourcenpool macht Donakonomie erfahrbar – nicht als Theorie, sondern als gelebten Alltag.
Das ist seine eigentliche Sprengkraft. Nicht die Ressourcen, die fließen. Sondern das Bewusstsein, das dabei entsteht: dass eine andere Logik des Wirtschaftens nicht nur denkbar ist – sondern bereits läuft. Hier. Jetzt. Zwischen uns.
Transformation braucht Ideen. Aber vor allem braucht sie Erfahrungen, die zeigen, dass es anders geht. Ein Ressourcenpool ist eine solche Erfahrung – für jeden, der gibt, und für jeden, der nimmt.
Der RessourcenPool ist ein digitales Verzeichnis, in dem Mitglieder einer Solidargemeinschaft Dinge teilen können – zum Verleihen, Verschenken, Tauschen oder Verkaufen. Wer etwas hat, das andere gebrauchen können, stellt es ein. Wer etwas braucht, fragt an.
Tipp: Mit Schlagwörtern (z.B. „Werkzeug", „Küche") findest du und andere die Ressource leichter.
Der Zustand einer Ressource zeigt, wo sie gerade im Ablauf steckt:
Bei Verschenken, Tauschen oder Verkaufen wird die Ressource nach der Übergabe-Bestätigung automatisch gelöscht.
Du suchst etwas Bestimmtes, das gerade nicht verfügbar ist? Lege eine Suchbenachrichtigung an. Sobald eine passende Ressource eingestellt wird, erscheint ein Hinweis auf dem Reiter „Suchagenten".
Wenn du eine E-Mail-Adresse in deinem Konto hinterlegt hast, bekommst du zusätzlich eine E-Mail.
Im Bereich Ressourcen erscheint ganz unten der Abschnitt Andere Pools – sobald der Betreiber mindestens einen Partner-Pool verknüpft hat. Dort siehst du verfügbare Ressourcen anderer Gemeinschaften, auch ohne eingeloggt zu sein.
Wenn dich eine Ressource dort interessiert, klickst du auf 💬 Interesse – du bekommst dann den Kontakt des Betreibers dieses anderen Pools angezeigt und kannst dich direkt mit der anderen Gemeinschaft in Verbindung setzen.
Partner-Pools werden beim Laden der Seite direkt abgerufen. Ist ein Partner gerade offline, wird er einfach ausgeblendet.
Joker sind Mitglieder, die spontan helfen können. Was du anbietest, ergibt sich aus deinen eingetragenen Ressourcen im Pool.
Wenn jemand eine Joker-Anfrage stellt, bekommst du einen Hinweis (Badge auf dem Joker-Reiter). Du kannst zusagen oder ablehnen – du hast dafür 3 Stunden Zeit, bevor die Anfrage zum nächsten Joker weitergeht.
Du brauchst Hilfe und weißt nicht, wer helfen kann? Die App fragt Joker der Reihe nach für dich an.
Du kannst deine laufende Anfrage jederzeit zurückziehen.
Der Reiter ⚙️ Verwaltung ist nur für Betreiber sichtbar.
App-Name & Untertitel ändern:
Gemeinschaftskompass bearbeiten:
Partner-Pool verknüpfen:
/api/public) oder JSON-Datei importierenNeues Mitglied einladen:
Tags zusammenführen:
Beim Registrieren wird dir ein zufälliger Tiername vorgeschlagen (z.B. „Roter Fuchs"). Du kannst ihn frei ändern. Der Tiername schützt deine Anonymität innerhalb der Gemeinschaft – dein richtiger Name wird nirgends angezeigt.
Es gibt auch eine Offline-Version des RessourcenPools – eine einzelne HTML-Datei, die ohne Server funktioniert. Die Daten werden lokal im Browser gespeichert (kein Login von außen, kein Mehrbenutzer-Betrieb).
Geeignet für Einzelpersonen oder als Demo. Bei Interesse: andreas-artmann.de
Der RessourcenPool ist bewusst so gebaut, dass so wenig persönliche Daten wie möglich gespeichert werden:
Im Fall eines unbefugten Zugriffs auf den Server wäre kaum etwas Persönliches zu finden – das ist Absicht.